Lärmschutz FFH-Gebiet Kuhkoppel, Fohlenkoppel u. ehemalige Lebatzer Kiesgruben. Geschützter Landschaftsbestandteilzurück zu Aktuelles
 
FWG-Antrag zur Ausweisung eines ruhigen Gebietes, Kuhkoppel, Fohlenkoppel und der Verbindungsachse zur Festigung der dort bestehenden FFH- Gebiete.
Die FWG steht zu ihrem Gründungsgedanken für Natur und Umwelt.
Auf dem Areal der ehemaligen Lebatzer Kiesgruben hat sich ein Refugium entwickelt, das erhalten werden muss. Es geht dabei um eine neue FFH- Verbund- Achse Fohlenkoppel/ Kuhkoppel.
Wir haben daher für die Gemeindevertretersitzung am 5.9.2013 den Antrag auf Basis der beigefügten Karte gestellt, im Sinne der EU- Richtlinie von 2002 die genannten Wälder und deren Verbindung als Lärmschutzgebiete auszuweisen. Damit fördern wir die FFH-Entwicklung dieses Gebietes nachhaltig. Wir haben hier in einer hervorragenden Kombination Wald, Wasser und Freiflächen als Lebensraum für die verschiedensten Tierarten. Bei fortgesetzter Renaturierung mit den Selbstheilungskräften der Natur besteht die große Hoffnung, dass sich weitere Arten ansiedeln. Da hier verschiedene Lebensräume so nah beieinander liegen, eröffnet eine solche Entwicklung evtl. in absehbarer Zeit die Möglichkeit auch eine FFH- Brücke zwischen den Wäldern Kuhkoppel und Fohlenkoppel zu schlagen.
Die Lärmschutzausweisung ist der erste Schritt, um über die Konservierung hinaus, Dynamik zu erreichen. Das deckt sich auch mit den Ausführungen des Landes, die wie folgt lauten:

"Ruhige Gebiete auf dem Land zeichnen sich durch die Abwesenheit von Lärmquellen wie Verkehrs-, Industrie-, Gewerbe- und Freizeitlärm aus. Eine Festlegung dieser Gebiete zum vorsorgenden Lärmschutz erfolgt daher an Hand von Schätzungen und Erfahrungswerten. Dafür können zum Beispiel die Ausweisungen von Ruhe- und Naherholungsbereichen oder von Biotopverbundachsen aus der Landschaftsplanung herangezogen werden."

Bewertung der Lärmsituation:

Weiterhin geht es um eine zukünftige Klassifizierung von im Freien arbeitenden Maschinen.

KÜNFTIGE LÄRMSCHUTZPOLITIK Grünbuch der Europäischen Kommission Die Kommission beabsichtigt, die bestehenden Rechtsvorschriften über Emissionsgrenzwerte für eine begrenzte Anzahl von im Freien verwendeter Maschinen zu vereinfachen und eine Rahmenrichtlinie vorzulegen, die eine große Zahl von Maschinen wie Baumaschinen, Gartengeräte und sonstige Maschinen abdecken und die bestehenden sieben Richtlinien einschließen wird. Kernpunkt der neuen Rechtsvorschriften wird die obligatorische Kennzeichnung aller Maschinen mit ihrem garantierten Geräuschemissionswert sein. Grenzwerte werden nur für Maschinen, für die bereits Lärmschutzvorschriften bestehen, sowie für eine Reihe äußerst lauter Maschinen vorgeschlagen.

GESCHÜTZTER LANDSCHAFTSBESTANDTEIL: Die Gemeinde Ahrensbök hat zwischenzeitlich bei der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis Ostholstein für die ehemalige Kiesgrube in Lebatz ein Antrag zur Ausweisung eines geschützten Landschaftsbestandteils dieses Areals eingereicht. Am 01.02.2016 fand im Bürgerhaus Ernst und Elly Prüß eine öffentliche Veranstaltung statt, zu der sich auch zahlreiche Kreistagsabgeordnete eingefunden haben. Es ging im speziellen darum, der Öffentlichkeit und auch den anwesenden Mitgliedern der Selbstverwaltung und des Kreistages darzustellen, welche Schritte bisher zur Unterschutzstellung des Gebietes unternommen wurden und skizziert, wie es weitergehen könne im weiteren Verfahren.