Finanzen: Hoffnung ist keine Strategiezurück zu Aktuelles
 
Vergangenheit:
Die Politik, die zu unserer katastrophalen finanziellen Lage und hohen Verschuldung führte, wurde nicht von uns gemacht. Steigende Energiekosten fressen uns auf. Straßen und Gebäude verrotten.

Die FWG hat seit Jahren unablässig zur Vorsicht und Sorgfältigkeit bei den Ausgaben aufgerufen. Zur Beurteilung der Situation wurden in einigen Fällen Kostenangebote eingeholt und vorgelegt, die deutlich unter den Ansätzen und Kalkulationen lagen. Dass oft die teurere Lösung das Rennen machte, lag teils an kommunalen Ausschreibungsvorschriften und teils an den politischen Mehrheiten.

Drohende Konsequenzen:
Bei dem gegenwärtigen Schuldenstand der Gemeinde ist mit Einsparungen die Trendwende nicht mehr zu erreichen. Zunächst wird das eintreten, wovor wir immer gewarnt haben und was der Grund für unser Drängen auf Kostenbewusstes Handeln war. Bei fortgesetzten Haushaltsdefiziten schreiben uns Kreis und Land vor, wie tief wir dem Bürger in die Tasche greifen müssen. Im Klartext bedeutet das Grundsteuererhöhungen und Gewerbesteuererhöhungen.

Zu diesen Kostenerhöhungen für die Bürger unserer Gemeinde kommen dann noch die Altlasten hinzu. Hiermit sind unterlassene Unterhaltungen an Wegen und Gebäuden und alte Fahrzeuge gemeint.

Keine Betriebsbedingten Kündigungen!!!

Mit personellen Umstrukturierungen im Bauhofbereich und auch in der sonstigen Verwaltung hat man in der Vergangenheit viel erreicht. In der Presse „kommunizierte“ betriebsbedingte Kündigungen sind für uns nicht einmal im Ansatz diskussionsfähig. Es geht für uns um wirtschaftliches Handel. Das bedeutet, Aufgaben in den Bereichen, wo wir besonders Leistungsfähig sind und wir besonders gute Mitarbeiter haben, übernehmen wir von anderen Kommunen und andere Aufgaben geben wir aus dem Hause. So könnten z.B. Arbeiten an Mitarbeiterin im Erziehungsurlaub gegeben werden. Das wäre der erste Schritt um Freiräume für ein Energiemanagement zu schaffen und dabei ohne Neueinstellungen auszukommen. In der nächsten Stufe wird geprüft, ob ein Energiemanager nicht in zwei Kommunen jeweils eine Halbtagsstelle bekommt. Bei klaren Regelungen vermeidet man hierbei Streit und Abrechnungsprobleme.

Kaufmännisches Handeln
Weiterhin müssen dringend kaufmännische Strukturen geschaffen werden. Es geht um mehr Kompetenz, aber auch mehr Verantwortung. Bestehende Verträge sind auf Sinnhaftigkeit und Einsparungspotentiale zu prüfen, ggf. neu auszuschreiben und nach zu verhandeln. Bei systematischem Vorgehen werden sich bald Erfolge einstellen, die Motivation der Mitarbeiter steigt und der Krankenstand geht wieder zurück.

Erträge generieren statt Steuererhöhungen:
Kaufmännisches Handeln bedeutet auch, bei der Suche nach zusätzlichen Erträgen nicht einfach an der Steuer- und Abgabenschraube zu drehen. Hier haben wir Möglichkeiten der Vermögensbildung und erschließen uns auch laufende Einkünfte, wenn nach dem ersten Schritt die nächsten Schritte vorangetrieben werden.